Vöhl. Rund 40 regionale Akteurinnen und Akteure aus Verwaltung, Politik, Mobilitäts- und Tourismusbranche kamen vergangene Woche in der Henkelhalle in Vöhl im Rahmen der „Machbarkeitsstudie zur Umsetzung von klimafreundlichen Mobilitätslösungen in der Region Edersee“ zur ersten Fachwerkstatt zusammen. Ziel der 2,5-stündigen Veranstaltung war es, bestehende Maßnahmenideen zu überprüfen, weiterzuentwickeln und gemeinsam priorisierte Handlungsempfehlungen für die Region zu erarbeiten. Begleitet wird das Projekt von
Planersocietät Frehn Steinberg Partner GmbH aus Dortmund. Zu Beginn der Fachwerkstatt wurde das laufende Projekt kurz vorgestellt. Die Machbarkeitsstudie untersucht, wie die Region Edersee zukünftig stärker auf nachhaltige Mobilitätsangebote setzen kann, um Verkehr vom motorisierten Individualverkehr (MIV) auf den Umweltverbund – also öffentlichen Nahverkehr, Rad- und Fußverkehr sowie Sharing-Angebote – zu verlagern.
Im Anschluss lag der Schwerpunkt der Veranstaltung auf der gemeinsamen Sichtung und Bewertung der bereits vorliegenden Maßnahmenideen. Die Teilnehmenden diskutierten intensiv darüber, welche Vorschläge einen klaren Mehrwert für die Region bieten und wie diese Maßnahmen konkret zur Erreichung der Klimaschutzziele im Verkehrssektor beitragen können.
Abschließend wurden die gesammelten Ideen durch die Teilnehmenden priorisiert. Diese Priorisierung bildet nun eine wichtige Grundlage für die weiteren Schritte innerhalb der Machbarkeitsstudie und soll dazu beitragen, zukünftig zielgerichtet in klimafreundliche Mobilitätslösungen für die Region Edersee zu investieren.

